Auszeit im Waldviertel?

Region

Hier finden Sie Infos zum Waldviertel.

Das Waldviertel, altertümlich Viertel ober dem Manhartsberg, ist der nordwestliche Teil des österreichischen Bundeslandes Niederösterreich. Es gliedert sich in 5 sehenswerte Regionen: Oberes Waldviertel, Thayatal, Waldviertel Mitte, Kamptal Manhartsberg und Südliches Waldviertel. Das Waldviertel umfasst eine Fläche von etwa 4.600 km² und wird von etwa 217.000 Personen bevölkert (Stand: 2019) . Die wichtigsten Städte sind neben Krems die Bezirkshauptstädte Gmünd, Horn, Waidhofen und Zwettl, sowie Eggenburg (am Übergang zum Weinviertel), Heidenreichstein, Litschau, Schrems und Weitra.

Das Obere Waldviertel ist der nordwestlichste Teil des Waldviertels und zieht sich vom nördlichsten Punkt Österreichs entlang der tschechischen Grenze ein Stück nach Süden. Im Bezirk Gmünd gibt es 21 Gemeinden mit einer einzigartigen Landschaft. Diese Region bietet flache Gipfel, hunderte Teiche, Naturparke, Moorlandschaften, gigantische Steinformationen, beeindruckende "Wackelsteine", schöne alte Städte, Burgen, zahlreiche Wander- und Radwege etc.  

Gemeinden A&H

Hier finden Sie Infos zu Amaliendorf-Aalfang und Heidenreichstein.

Amaliendorf-Aalfang ist eine Marktgemeinde mit 1108 Einwohnern (Stand 1. Jänner 2020) im Bezirk Gmünd in Niederösterreich. Die Fläche der Marktgemeinde umfasst 8,03 km², 41,38 % der Fläche sind bewaldet. Die Seehöhe beträgt 568 m. Die Gemeinde besteht aus den Orten Aalfang, Amaliendorf und Falkendorf. Namensgeber der Ortschaften sind die Erzherzogin Amalie von Österreich (1746-1804) und der Graf Niklas Falkenhayn. Der Name "Aalfang" ist bestimmt älter als die Streusiedlung. Bereits 1627 findet man die "Wehre von Alennfang", darunter versteht man einen Fangplatz von Aalen. Sehenswürdigkeiten in der Gemeinde sind die 1818 erbaute Ortskapelle zur Himmelfahrt Unserer Lieben Frau, eine Wegkapelle aus dem Jahr 1857, Flurdenkmäler, der Wackelstein im Schremser Wald und der Käs-im-Laib-Stein. In Aalfang befindet sich auch eine Station der Waldviertler Schmalspurbahnen.

Heidenreichstein entstand wahrscheinlich mit der Gründung der Burg um 1160. Den Namen verdankt Heidenreichstein einem der ersten Burggrafen, der Heidenreich hieß. Die in Privatbesitz befindliche und nach wie vor bewohnte Burg Heidenreichstein ist eine Wasserburg und gilt als Wahrzeichen von Heidenreichstein. Zu den Sehenswürdigkeiten zählen die Wasserburg, der Naturpark Heidenreichsteiner Moor, der Kulturpark mit dem Haus des Moores, die Galerie Zeh mit dem Franz Zeh Museum, der Skulpturenpark "Haupt-Platz", das Heimatmuseum, der Ingeborg Bachmann-Park, der Hängende Stein, die Franz Geyer Gedächtnisstätte etc. Freizeitangebote sind unter anderen Freilicht-Aufführungen der Bühne Heidenreichstein in Burg- und Pfarrhof, Betriebsführungen z.B. im historisch bedeutsamen Traditionsunternehmen von Framsohn Frottier,  ein Besuch in der Käsemacherwelt inkl. Verkostung etc.

Gemeinden G&L

Hier finden Sie Infos zu Gmünd und Litschau.

Gmünd ist das wirtschaftliche, kulturelle und touristische Zentrum des Oberen Waldviertels. Hier gibt es einen wichtigen Bahn- und Straßenübergang an der Grenze zu Tschechien. Die Stadt hat einige historische und architektonische Sehenswürdigkeiten aufzuweisen. Ein Schwerpunkt liegt dabei in der Gmünder Altstadt. Die Sgraffito-Häuser am Stadtplatz stammen aus dem 16. Jahrhundert. Außerdem findet man am Stadtplatz das ebenfalls aus dem 16. Jahrhundert stammende Alte Rathaus, die alte Schranne. Heute beherbergt es das Stadtmuseum. Weitere Sehenswürdigkeiten sind die Alte Schmiede, die Museumsführungen mit Schauschmieden bietet, das Blockheidemännlein, das Symbol der Blockheide, der 15. Meridian östl. von Greenwich, die Eisenbergerfabrik, das Glas- und Steinmuseum, das mit einer Dauerausstellung die Entstehungsgeschichte der Glashütten, Handwerksgeräte und formschönes, kunstvoll bearbeitetes Glas vom 17. Jahrhundert bis in die Gegenwart zeigt, Gmünd-Neustadt, das Haus der Gmünder Zeitgeschichte, die Herz-Jeso-Kirche, der Naturpark Blockheide mit Granitblöcken und einer vielfältigen Tier- und Pflanzenwelt in einer skandinavisch-anmutenden Landschaftsform, das Palmenhaus, das Schloss Gmünd, die St.-Stephan-Kirche etc. Am idyllischen Aßangteich befindet sich für Spa-Freunde das Sole-Felsen-Bad, eine Erlebnisbad-, Sauna- & Thermenanlage, die ein großes Wellness Angebot bietet.

Litschau ist die nördlichste Stadt in Österreich und wurde 1286 erstmals urkundlich erwähnt. Der Name Litschau ist slawischen Ursprungs und lässt sich auf Ličov- gebildet auf den Personennamen Lič- zurückführen. Die ursprüngliche Klein- bzw. Ackerbürgerstadt war über viele Jahrhunderte auch Zentralort der gleichnamigen Herrschaft. Als Wahrzeichen der Stadt gilt der alte Schlossturm - auch Hungerturm genannt. Seit 2007 ist Litschau Luftkurort.  Sehenswürdigkeiten sind das Schloss Litschau, das um das Jahr 1260 gebaut wurde, der 1900 eröffnete Bahnhof mit der nördlichsten Weinrebe Österreichs, der Kulturbahnhof Litschau mit kulturellen Veranstaltungen, das Heimatmuseum, das Strickereimuseum, das Naturschutzgebiet Rottalmoos etc. Der Herrensee ist das Herzstück von Litschau und bietet genügend Platz für Angler, Bootfahrer, Schwimmer und Wanderer. Die Golfanlage Herrensee ist ein 18-Loch Kompaktplatz und bietet Golfspielen auch ohne Grundkenntnisse, Platzreife oder Mitgliedschaft. Weitere Freizeitangebote sind Stadtführungen, der Waldlehrpfad, ein Besuch am Bauernmarkt etc. Veranstaltungen sind unter anderen das Schrammel.Klang.Festival, das Theaterfestival HIN & WEG, der Waldviertler Eisenmann (WEM), eine Triathlonveranstaltung, der IronDog, eine Mensch-Hund-Triathlonveranstaltung etc. 

Gemeiden S&W

Hier finden Sie Infos zu Schrems und Weitra.

Die genaue Zeit der Ortsgründung von Schrems ist leider nicht bekannt. Der Name Schremelize für den Braunaubach scheint 1179 erstmals auf. Er stammt wahrscheinlich vom tschechischen Ausdruck für hartes Gestein ("kremen") ab, man weiß jedoch nicht genau, ob der Ort nach dem Fluss oder umgekehrt benannt worden ist. Schrems wird aufgrund ihrer Landschaft auch gerne "Granit-Stadt" genannt. Sehenswürdigkeiten sind der Naturpark Hochmoor Schrems, das UnterWasserReich mit Schaufütterungen der Fischotter, die Himmelsleiter, das Moorbad, das Kunstmuseum Waldviertel mit Skulpturenpark, Galerie, Erlebnis-Führungen und Kreativ-Workshops, das Schloss Schrems, der Pranger aus dem 16. Jahrhundert, eine aus dem 16. Jahrhundert stammende 4 m hohe Granitsäule, der Felixbrunnen aus dem Jahr 1750 etc. Weitere Freizeitangebote sind das Wald4ler Hoftheater mit Aufführungen von heimischen und internationalen Künstlern, Veranstaltungen in der Stadthalle Schrems, das Stadtmuseum Schrems, wo über die Geschichte der Stadt ausführlich informiert wird, ein Besuch bzw. eine Werksführung bei der Waldviertler Schuhwerkstatt,  Schremser Brauereibesichtigung mit Verkostung etc.

Die Herrschaft Weitra gehörte ursprünglich nach Böhmen. 1201 gründete der Kuenringer Hadmar II. die Burgstadt Weitra oberhalb der geringfügig älteren Siedlung Altweitra, die vermutlich nach einem Slawen namens Vitorad benannt wurde. Die mittelalterliche Kleinstadt Weitra liegt hinter alten Mauern und ist die älteste Braustadt Österreichs. Sehenswürdigkeiten sind die Stadtbefestigung Weitra mit dem Oberen Tor, das Schloss Weitra, der Rathausplatz mit den alten Bürgerhäusern und der Dreifaltigkeitssäule, das Museum Alte Textilfabrik, das Schlossmuseum, Promenadenwege entlang der Stadtmauer etc. Weitere Freizeitangebote sind die vielen kulturellen Veranstaltungen, ein abendlicher Rundgang mit dem Nachtwächter, die Verkostung von regionalen Bierspezialitäten, ein Besuch der Handwerksbetriebe etc. Veranstaltungen sind unter anderen das Schloss Weitra Festival, das Sommertheater im überdachen Schlosshof, der Weitraer Bierkirtag mit kulinarischen und musikalischen Spezialitäten, der Race Around Niederösterreich, wo 600 Kilometer mit atem(be)raubenden 6.000 Höhenmetern mit dem Rad zu bezwingen sind, etc.

Weitere Infos zu Freizeitaktivitäten, Sehenswürdigkeiten etc. finden Sie unter  

Quellen:
https://www.waldviertel.at
https://de.wikipedia.org/wiki/Waldviertel
Webseiten der Gemeinden (unter Freizeit - Links oder den unten angeführten Button zu finden)